Ein Raum entsteht nicht auf einmal. Zuerst steht, was gross ist und selten bewegt wird. Danach kommt das Licht, und zuletzt die Gegenstände, die niemand plant und alle bemerken.
Womit ein Raum anfängt
Möbel und Teppiche legen die Achsen fest. Ein Teppich fasst lose stehende Stücke zu einer Gruppe zusammen und dämpft Schritte, was gerade in Wohnungen mit Hartboden hörbar ist. Erst wenn diese Basis sitzt, lohnt sich der Blick auf alles Weitere.
Licht entscheidet über die Stimmung
Eine einzelne Deckenleuchte lässt jeden Raum flach wirken. Drei Lichtquellen auf unterschiedlicher Höhe erzeugen Tiefe. Auf die Farbtemperatur achten: 2700 Kelvin sind warmweiss und passen ins Wohnzimmer, 4000 Kelvin wirken sachlich und gehören dorthin, wo gearbeitet wird. Passendes findest du unter Leuchten und Laternen und Windlichter.
Was den Unterschied macht
Wohnaccessoires sind die Schicht, die zuletzt kommt: Vasen, Rahmen, Etageren, Tischfeuer. Dazu Duftkerzen und Raumdüfte, die einen Raum betreffen, bevor man ihn ansieht.
Eingerichtet ist ein Raum, wenn man nichts mehr hinzufügen will, sondern bleiben.